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L‘Européenne | 12.03.2020 | Unser Lübeck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

L‘Européenne | März 2020 | TheaterZeit

 

 

 

 

 

 

L‘Européenne | 07.03.2020 | www.hl-live.de

Aktueller kann Theater nicht sein. In Berlin, Brüssel Rom oder Athen wird das Flüchtlingsproblem an Europas Grenzen diskutiert. Am Lübecker Theater erlebte eine Oper mit ähnlicher Thematik am Freitag ihre Uraufführung … Genauso vielschichtig wie die erzählten Geschichten ist die Musik.

L‘Européenne | 07.03.2020 | Die Deutsche Bühne

Richard van Schoor arbeitet mit einer Kombination aus filmischen Mitteln (Dokumentationen der Flüchtlingsrealitäten) und einer illustrativen Musiksprache, die kantable Momente mit knackiger Multitonalität, afrikanischen Musikzitaten und naturalistischen Geräuscheinschüben verbindet, was insgesamt den starken visuellen Eindrücken erschütternde auditive Plastizität verleiht. … Bleibt also zu hoffen, dass diese packende Politoper möglichst schnell den Weg auf andere Bühnen in Europa finden möge!

L‘Européenne | 05.03.2020 | NDR 1

Das Theater Lübeck feiert am Samstag seine nächste Opernpremiere: Mit dem Stück "L’Européenne" von Richard van Schoor kann sich das Publikum auf eine Uraufführung freuen. Diese Oper ist Teil eines afrikanisch-europäischen Teams zwischen der Oper Halle und des Theaters Lübeck, die schon mit mit der Grand Opera "L’Africaine" von Giacomo Meyerbeer Erfolge feierten.

L‘Européenne | 04.03.2020 | Lübecker Nachrichten

"Ist Oper aktuell und hat sie Zukunft?" Diese Frage hat sich Richard van Schoor gestellt und für sich mit "ja" beantwortet – sofern "Oper etwas anstößt, auf Probleme aufmerksam macht und nicht wegschaut." Der südafrikanische Komponist findet es wichtig "etwas über unsere Gesellschaft zu erzählen". Am Freitag wird am Großen Haus des Lübecker Theaters seine Filmoper "L‘européenne" uraufgeführt.

Alp Arslan | 09/2019 | Opernwelt Jahrbuch 2019

Alp Arslan | 09.05.2019 | L‘Ape Musicale

„La prima assoluta dell'opera Alp Arslan di Richard van Schoor è un evento da ricordare per l'ottima realizzazione e la qualità intrinseca di questa riflessione sull'amore, il dolore e la violenza. […] La musica di Richard van Schoor sfrutta tutti i registri, illustra, sottolinea e canta con abilità ogni scena, ogni emozione. Un coro magnifico è basato su musiche originali siriane, registrate da Willem Bruls in una chiesa di Aleppo poi andata distrutta - quest'opera è anche un requiem per una città; passaggi in Sprechgesang, duri e dissonanti, ci lacerano come le emozioni lacerano i personaggi. Un'orchestra siriana suona musica da camera composta da Richard van Schoor, ed è credibile. L’apporto della musica orientale è finemente dosato, ad ogni modo, nulla è gratuito."

 

 

Alp Arslan | 09.05.2019 | Frankfurter Rundschau

„In Richard van Schoors jetzt uraufgeführter Oper „Alp Arslan“, einer Auftragsarbeit des Stadttheaters Gießen, geht es nicht nur um einen historischen Stoff aus ferner Kreuzzugs-Zeit. Librettist Willem Bruls versteht seine Arbeit auch als Requiem für die Stadt Aleppo; Verweise auf Baschar al-Assad liegen nicht sehr fern. […] Willem Bruls’ Libretto ist von lakonischer Poesie. Richard van Schoors Musik ist sinfonisch und polystilistisch angelegt; sie changiert zwischen transparenter, manchmal spröder Begleitung des Gesangs, ausdrucksreicher Klangentfaltung und fast liturgisch anmutenden Chor-Passagen."

 

 

 

Alp Arslan | 07.05.2019 | Financial Times

„[…] the Stadttheater Giessen’s first ever world premiere, Richard van Schoor’s Alp Arslan. Willem Bruls’s libretto is a poetic exploration of the story of a 16-year-old Sultan and his volatile relationship with his late father’s eunuch, set in 12th-century Aleppo. Van Schoor’s score is a delicate yet adroit blend of Syrian and western instruments, The text is a profoundly complex reflection on love, power and conflict;  Daniel Arnaldos and Denis Lakey sing the two lead roles with great communicative skill and emotional force."

★ ★ ★ ★

 

 

 

Alp Arslan | 07.05.2019 | Der Opernfreund

"Mit van Schoors Welturaufführung ist nicht nur ein klangliches Meisterwerk geschrieben, sondern vielleicht auch eine neue Opernära angebrochen."

 

 

Alp Arslan | 07.05.2019 | Deutschlandfunk kultur

"Ja, diese neue Oper Alp Arslan ist auch ein Requiem. In ihr klingt der Wunsch nach Liebe und Versöhnung, die Verzweiflung angesichts menschlicher Grausamkeit und auch ein Hilferuf an Gott. In der kulturübergreifenden Musiksprache von Richard van Schoor kann man einen antwortenden Götterfunken hören. Die fantastische szenische Umsetzung krönt „Alp Arslan“ in Gießen zum absolut sehenswerten Theaterereignis."

 

 

Alp Arslan | 06.05.2019 | Gießener Allgemeine

"Komponist Richard van Schoor hat ein zeitgenössisches Werk geschaffen, einen Abgesang, der mithilfe von Dissonanzen und musikalischen Effekten die Mechanismen menschlicher Gewalt beleuchtet. […] Komponist van Schoor verknüpft das Spiel syrischer Musiker auf traditionellen Instrumenten mit dem Klang des Orchesters und des Chors. Seine Polyphonie und Polyrhythmik spüren den seelischen Nöten der Figuren nach."

 

 

 

Alp Arslan | 06.05.2019 | Gießener Anzeiger

"Van Schoors Komposition lässt an ihren besten Stellen – und vieles ist sehr gut gelungen – Gefühl und Bedeutung zu, ohne Autonomie und Abstraktheit gänzlich preiszugeben."

 

 

 

Wagner | van Schoor: Der Ring | 10.04.2017 | Opus Kulturmagazin

 

"Der südafrikanische Komponist Richard van Schoor und sein Librettist Thomas Goerge haben den Sagenzyklus destilliert, quasi entmythologisiert und internationalisiert. Statt nordisch-germanischer Bodenhaftung ist Global Playing angesagt. Aus ihrem Extrakt haben Goerge und Schoor eine Collage gemacht, deren Gerüst die zentralen Motive des Wagner’schen Zyklus bilden, die sie mit zeitgenössischen Links, Zitaten der jüngeren Geschichte und interkulturellen Hinweisen versetzen. Wie hier zu sehen, gibt es die gleichen sagenhaften Drachen am Rhein wie in Afrika. Van Schoor und Goerges Verschnitt von alt und neu ist eine erhellende wie unterhaltsame Mischung an Typen und Themen von Gott Wotan bis zum ermordeten Kongo-Premier Lumumba, von Kapitalismuskritik bis Klimaerwärmung, die geeignet ist, auch Wagner-Muffel und ein jüngeres Publikum für das Werk des Großmeisters zu interessieren. Was schon Richard Wagner wusste, belegen Goerge und Van Schoor zeitgenössisch (...) Mit minutenlangem stürmischen Beifall feierte das Publikum die Trierer Uraufführung."

 

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Oratorio | 17.11.2016 | Giessener Anzeiger

„mit großer Intensität … Es war ein Konzertabend, der unter die Haut ging.“

 

 

Oratorio | 17.11.2016 | Giessener Allgemeine

„eindringliche Motive“

 

 

Kenge | August 2014 | Opernwelt

„Zur Eröffnung geschah gar ein kleines Pfingstwunder: eine Art interaktive Mediation über Mozarts «Requiem»-Torso im knapp 70 Meter langen und 12 Meter breiten Galeriegebäude. Wie eine sanfte Brise wehten geräuschhaft luftige Tongebilde des Südafrikaners Richard van Schoor durch den Saal, lösten den famosen Tölzer Sängerknaben die Zungen.“

 

 

Kenge | 11.06.2014 | Lüneburger Landeszeitung

„betörend und rätselhaft“

 

 

Kenge | 07.06.2014 | Neue Presse

„reich an Gänsehaut-Momenten.“

 

 

Kenge | 28.06.2014 | Frankfurter Rundschau

„Richard van Schoors Komposition [...] beginnt auf der Bühne und im Graben als Rascheln und Atmen, also in organischer Geräuschhaftigkeit, aus der sich orchestrale Klänge langsam und rythmisch erheben. Schoor setzt weder auf kontrastierende Effekte noch tendiert er zur Anverwandlung an eine alte Idiomatik. Er geht einen eigenen Weg

und findet zu einer diskreten und gemessenen Präzision.“

 

 

Kenge | 10.06.2014 | Hannoversche Allgemeine

„Dann entstiegen dem Orchester am westlichen Saalende geräuschhafte Klänge, nahmen Gestalt an, bewegten sich unmerklich auf den Beginn des „Requiem aeternam“ zu, entfernten

sich wieder – es ist eine so durchsichtige wie autarke Musik, die der Südafrikaner Richard van Schoor geschrieben hat. [...]  nun erinnern erste wunderbare Stimmen (für die van Schoor Gedichte von Ungaretti vertont hat) an die Schönheit, an die Empfindungsfähigkeit des Menschen […] sensibel“

 

 

Kenge | 23.06.2014 | Die Deutsche Bühne

„Musikalisch ist der Abend [...] ein Genuss, die Verzahnung von Alt und Neu geglückt.“ „Mozart und van Schoor passen gut zusammen.“

 

 

Buch.Bühne.Büchner | 10.06.2013 | nachtkritik.de

"Musik, die sich oft nach Stravinsky und manchmal nach Stockhausens "Gesang der Jünglinge im Feuerofen" anhört"

 

 

Buch.Bühne.Büchner | 10.06.2013 | Giessener Anzeiger

"Bedeutungsschwer und unheilverkündend setzt die Musik von Richard van Schoor, der auch das Philharmonische Orchester dirigierte, die ersten Ausrufezeichen. Das dichte musikalische Geflecht mit Anklängen an Strawinsky, Prokofieff und impressionistische Ästhetik untermalt die seelischen Vorgänge des jungen Dichters sehr effektvoll und unterstreicht die innere Dramatik."

 

 

Buch.Bühne.Büchner | 10.06.2016 | Giessener Allgemeine

​"Der Südafrikaner steuerte die Partitur bei und Stand im Orchestergraben persönlich am Pult. Allein das ist schon ein Grund, sich die Aufführung zu gönnen: die spannungsreiche, weil höchst seltene Kombination, bei welcher der Autor sein eigenes Stück inszeniert und der Komponist die selbst geschriebene Partitur dirigiert. […] Und die Musik? […] starke Momente"

 

 

Oratorio  | 2012 | Stuttgarter Nachrichten

"Die Klangwelt van Schoors fängt den Schrecken dieser Welt ein. Wie aus der Ferne nimmt der Komponist immer wieder Bezug auf die musikalische Welt der Passionen … Nachdenklicher Stille am Ende folgte begeisterter Applaus."

 

 

Oratorio | 2012 | NMZ online

"Richard van Schoors moderne kompositorische Antwort auf Haydns Sicht der Dinge nahm vom ersten Takt an für sich ein. Van Schoor versteht es, Musik wirkungsvoll, abwechslungsreich und zeitlich perfekt ausgewogen in Szene zu setzen."

 

 

Oratorio | 28.07.2012 | Südkurier

"reizvoll der Kontrast zwischen Originalklang-Instrumenten und modernen Geräuscherzeugern, zwischen brutalen Hammerschlägen und verschwimmenden Klangflächen, die musikalische Collage mit musikalischen Zitaten von der Barockzeit bis zur Gegenwart und das ins Unhörbare verklingende Rauschen am Schluss."

 

 

Oratorio | 2012 | Stuttgarter Zeitung

"Dass van Schoor als Epilog nur das gesprochene Wort stehen lässt, ein Zitat Nelson Mandelas - „Glaubst du an Gott? Ich glaube an den Mann und die Frau, von Gott erschaffen“ - setzt die Form des Oratoriums so konsequent wie eindrucksvoll in einen zeitgenössischen Rahmen. Langer Applaus am Ende für den Komponisten, die Ensembles der Festspiele, Michael Hofstetter und die Solisten, (…)."

 

 

Oratorio | 2012 | Bietigheimer Zeitung

"Minutenlanger Applaus würdigte mit Recht das eindrucksvolle Werk, mit dem es Richard van Schoor gelungen ist, die Kreuzigungs- und Opferthematik in einen überkonfessionellen Zusammenhang zu stellen, als noch immer und erschreckend alltägliches Ereignis."

 

 

Ornithologische Episoden | 2011 | Herrenberger Zeitung

"ein sehr intensives Miteinander voller faszinierender Klangfarben. Viel Applaus"

 

 

Koan |2010 | Stuttgarter Nachrichten

"'Koan' beginnt mit Geräuschen, einem leisen Knistern, Rascheln, dem Atmen der Sänger; aus dem Flüstern formt sich langsam, ganz langsam das Wort "Angst". Mit geflüsterten Texten von Rose Ausländer und Anneliese Vitense umkreist das Stück tastend und in fast morscher Klanglichkeit die zuvor so eingängig von Mozart vertonte Schwelle des Todes und der vielen Fragen, die sich mit ihr verbinden, und der Geist der Zuhörer wird derart schlüssig in dieses Kreisen eingebunden, dass man das leise Schwächeln des Zen-buddhistisch grundierten Stücks in manchen allzu sentimental geratenen Klang-Momenten kaum wahrnimmt."

 

 

Koan |2010 | Südkurier

"Richard van Schoor baut auf der Komposition von Mozart auf, hat aber einen eigenen klanglichen Zugang zum letzten Mysterium menschlicher Existenz gefunden. Knistern und Raunen erfüllten das Gotteshaus. Die Angst wurde zu einem einzigen, sich wiederholenden gellenden Schrei der Verzweiflung, fast korrespondierend zum ersten Schrei des jungen Menschen nach seiner Geburt. Genauso intensiv, aber es fehlt die Aufbruchstimmung, es ist ein Schrei der Angst vor dem letzten Schritt durch die Tür ohne Wiederkehr. Der Komponist beschreibt sein Werk als KOAN, als ein buddhistisches Zen-Rätsel. Dieses KOAN führte wieder zu Mozart."

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